Cave’s Wünsch-Dir-Was SummerBreeze 2016

Eine Band auf der Bühne live abgehen zu sehen, ist immer noch das nonplus ultra für jeden Metalhead. Doch man hat gewisse „Erwartungen“ an eine Band, sprich: “ diesen einen Song will ich unbedingt live hören!“. Sei es, weil es der persönliche Lieblingssong der Gruppe ist, oder auch der einzige Song den man richtig kennt.

Hier folgt nun meine eigene Wunschliste der Songs, die ich auf dem Summer Breeze gerne hören würde. Vielleicht entdeckt der ein oder andere so noch etwas neues, oder freut sich mit mir auf die jeweilige Band!

Airbourne – Stand up for Rock n Roll

 

Wer mich näher kennt, weiß das ich nicht gerade der größte AC/DC Fan bin. Durchaus bereit, ihnen ihren Ruhm und Anerkennung für die musikalische Leistung zu gönnen, muss ich leider feststellen, dass sich vieles einfach für mich zu gleich anhört.

Nun ja, Airbourne mag nicht AC/DC sein, aber die Wurzeln sind unüberhörbar: Derselbe British Guitar Sound, derselbe Gesang……die Argumente sind endlos. Nichtsdestotrotz gefällt mir die Band, besonders oben genannter Song. Er hat richtig Speed und macht extrem gute Laune. Noch dazu denke ich gerne zurück an Rock im Park 2013, als ihr Gitarrist im ersten Wellenbrecher einen Homerun über das gesamte Festivalgelände mit High-Fives geliefert hat. Bitte gerne wieder!

 

Asking Alexandria – The Final Episode

Asking Alexandria

Vieles wird von den „alteingesessenen“ an den „Kindercore“ Bands kritisiert. Nach dem Eintreffen des „Djents“ scheint man derartige Bans inzwischen in Ruhe zu lassen.

Ein komischer Geschmack bleibt.

An diesem Song selbst stört mich der anfängliche Breakdown. Phil Labonte von „All That Remains“ hat mal ganz passend im Hinblick auf junge Corebands formuliert: „If you are writing a song and start it with a breakdown, what the fuck is there to break down?“.

Die Strophen und der Refrain hingegen sind gut, auch das elektronische Leadout gefällt mir (Liegt wohl an meiner Crossover Vergangenheit).

 

Coheed and Cambria – Welcome Home

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Eine Band, die eine Science-Fiction Saga um Coheed und Cambira Kilgannon erzählt?

Klingt komisch, ist aber tatsächlich so. „The Amory Wars“ ist eine vom Sänger selbst verfasste Comic Storyline um besagtes Ehepaar. Sämtliche Scheiben der Gruppe greifen diese Thematik als Konzeptalben auf.

Die Gruppe um Sanchez mit den helmartig anmutenden Locken steht dabei schon lange auf meiner „Will-ich-unbedingt-sehen-Liste“.

„Welcome Home“ ist für mich DER Song der Gruppe. Ohne die Saga selbst zu kennen, interpretiere ich den Text des Liedes als Monolog von Coheed, welcher in sich einen Streit mit seiner Frau austrägt. Das Riffing selbst ist fantastisch, sodass der Track viel hermacht.

 

Deez Nuts – Band of Brothers

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Meine Geschichte mit Deez Nuts fing 2006 mit „Stay True“ an. Mutig von den Australiern damals, als Newcomer gleich im Genre derartig auszuteilen und sein Debutalbum so zu taufen.

Tracks wie „I hustle everyday“, „Sex Sells“ oder auch „your mother should have swallowed you“ verraten schon im Ansatz, wie gut mit den Jungs Shot after Shot möglich ist.

Pünktlich zum damaligen Summer Breeze 2012 erschien zusammen mit Sam Carter von Architects ein echtes Brett, mit richtig guten Drive, viel positiver Energie und die T-Stage war einfach ein richtig geil eskalierender Sauhaufen.

 

Eisbrecher – Wie Tief?

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Die Mannschaft um „den Checker“ Alexx Wesselsky haben mich schon zweimal live begeistert. Leider kam ich bisher nicht dazu, mir das eigentlich schon wieder alte Album „Schock“ genauer anzuhören, wo es mir doch live extrem gut gefallen hat.

„Wie tief“ ist eine sehr alte Nummer der Band, und man merkt ihr durch die Düsterkeit noch die Megaherz-Vergangenheit von Wesselsky an. Deshalb: Neues Zeug unbedingt, aber nicht die Ursprünge vergessen.

 

Feuerschwanz – Des Kriegers Sohn

Feuerschwanz

Wein, Weib und Gesang. Ein Konzept, welches scheinbar ausgerechnet einer AStA der Uni Osnabrück zu viel war. Die Recken um Hauptmann Feuerschwanz begeistern mich schon seit Jahren aufgrund ihrer sehr guten Liveshow. Seit „Walhalli Galli“ kann ich mich allerdings nicht mehr all zu sehr mit ihnen anfreunden. Aber der neuen Scheibe „Sex is muss“ werde ich definitiv eine Chance geben.  

„Des Kriegers Sohn“ weicht dabei vom Comedy Konzept stark ab. Ein trauriges, sehr emotionales Lied über einen selbstsüchtigen unehrlichen Ritter, seine todunglückliche Frau und das große Wiedersehen mit Kuckuckskind.

Ich schätze hierbei den Gegenpol. Ein ruhiges Lied mit einem Solo von Hans dem Aufrechten, welches sowohl vom Klangbild als auch von der Qualität an Mr. Jimi Hendrix himself erinnert. Für mich ein Song, der unter die Haut geht.

 

Korpiklaani – Vodka

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Volksmusik mit E-Gitarren. So ist die nicht unbedingt positive Auffassung der Musik von Korpiklaani in ihrem Heimatland. Ein Grund mehr, sie hier bei uns willkommen zu heißen.

Das erste Mal begegnet bin ich der Gruppe 2011 auf dem Open Air am Berg Eichstätt, lustigerweise in der Sicherheitsschleuse beim Abtasten vor dem Festivalgelände.

„Vodka“ ist dabei ebenso für gute Launen verantwortlich, und selbst wenn man vom Text keinen Ton versteht: Laut „Vodka!“ mitbrüllen geht immer!

 

Slayer – Divine Intervention

LEFT TO RIGHT: Tom Araya, Gary Holt, Paul Bostaph, Kerry King

Über die Band Slayer hier etwas zu schreiben, kann ich mir getrost sparen. Jeder weiß schließlich wer FUCKIN’ SLAYERRR ist.

Doch abseits von „Raining“ Blood und anderen geilen Klassikern gibt es eine Scheibe, die ein verbittertes Schattendasein hierzulande führt. Während im Ursprungsland es als das Slayer Comeback-Album gefeiert wird, ist es in Deutschland seit dem Wegfall von Plattenläden auch schwierig, die Scheibe unter der Ladentheke zu kaufen. Schuld daran ist die BPjS. „Divine Intervention“ ist bei uns indiziert (nicht zu verwechseln mit Beschlagnahmung = Verbot, Indizierung = keine Werbung, keine Zugänglichkeit unter 18).

Demnach wird es wohl eine Sache der Unmöglichkeit sein, den Titeltrack jemals live hören zu können.

 

Steel Panther

Steel Panther

Sex, Drugs & Rock n Roll. Ach, hab ich schon Sex erwähnt? Die Kerle aus Los Angeles lassen mit Spandex den Hair Metal wieder auferstehen, und das auf eine echt geile Art und Weise.

Live auf Wacken 2014 eine absolut coole Feierstimmung mit halbnackten Frauen sowie Männern Ü40 in besagten Leopardenspandexhosen im Publikum.

Einen Lieblingssong hier auszuwählen ist mir hier beim besten Willen nicht gelungen.

 

Parkway Drive – Fractures

pwd

Gleich eins vorneweg: ich kenne mich mit Parkway Drive null aus!

Einmal zusammen auf der Tour mit Heaven Shall Burn gesehen, muss ich zugeben, das Geld in das Ticket richtig investiert zu haben. Parkway Drive war gut, keine Frage. Aber HSB war einfach besser.

Das Album IRE hat es irgendwie in mein Unterbewusstsein geschafft, aber aus mir nicht näher bekannten Gründen schaffe ich nicht ganz den Zugang.

Lediglich „Fractures“ blieb mir im Gedächtnis haften, wohl einfach aufgrund der gesamten Songstruktur. Die Jungs werden definitiv von mir auf dem Breeze besucht werden, nur wie viele Songs ich tatsächlich mitnehme, ist etwas Anderes. Für mich zum hingehen und Spaß haben.