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31.10.2018 Disturbed – Evolution REVIEW

Album-Review: Disturbed – „Evolution“

Es ist wieder soweit. Die chicagoer Szenengröße „Disturbed“ hat nun nach drei Jahren warten ihr neues Album „Evolution“ auf die große Reise in die weltweiten Charts geschickt. Schon mit dem überaus passenden Namen „Evolution“ mach das Quintett dem Hörer klar, was er zu erwarten hat: Eine Band die sich weiterentwickelt hat, sich experimentierfreudig zeigt und dennoch als Disturbed erkennbar bleibt.

Man mag bei dem ersten Song „Are you Ready“ streiten, wie Klischeehaft der Name des Titels ist. Unstreitbar dagegen ist jedoch, dass die Versprechen eingehalten werden. Es erklingt zum Start eine Nummer mit einigem „Mitsingpotential“ und einem typisch brachialen Riff, dass sich sofort im Ohr festsetzt. Musikalisch reiht sich so auch das Antikriegslied „No More“ brav ein. Hier zeigt sich, dass auch einer harten Nummer das enthaltene Quentchen Groove so gar nicht schadet. Mit „A Reason to Fight“ wird die neu gewonnene Vorliebe für episch, monumentale Balladen fortgesetzt.

Manche mögen lästern, dass man versucht hat mit diesem Song versucht hat an die Erfolge von „Sound of Silence“ anzuknüpfen. Alleine schon wegen einiger, nicht zu übersehender Ähnlichkeiten. Trotzdem muss man dazu sagen, dass diese „Mut-mach-Ballade“ gegen die eigene Sucht sich äußerst gut ihren Platz auf dem Album gefunden hat. Man entführt den Hörer in angenehme ruhige Passagen des musikalischen Spektrums von Disturbed. Auf ganzer Linie ein Lied, dass zeigt, wie gefühlvoll die Band auf ihrer derzeitigen Entwicklungsstufe auftreten kann. Und ja, hiermit holt man auch so manchen „Nicht-Metaller“ auf die Begeisterungsspur.

In „Another Time“ lässt Sänger David Draiman seine eigenen Anliegen sehr deutlich durchblitzen. Er kritisiert mit diesem Song die sozialen Medien, denen er aufgrund von Trollen und Shitstorms weitestgehend den Rücken zugedreht hat. So handelt es sich bei diesen Netzwerken laut Draiman um einen „Kindischen Wettbewerb, wer online das widerlichste Arschloch ist“. Musikalisch wird das Missfallen über die vorherrschenden Zustände durch ein Feuerwerk aus wuchtigen Gitarrenklängen , brachiale Schlagzeug Breaks und den ein oder anderen Einfluss aus der elektronischen Musik. Angesichts der genialen Vorgängelieder schafft „Stronger on Your Own“ nur textlich mitzuhalten. Aus musikalischer Sicht ist dieser Song zwar Grundsolide, kann aber aufgrund minimal fehlender Rafinesse nicht zu den Top Songs dieses Albums gezählt werden. Mit dem nächsten Song kommen dann aber wieder die Fans der Balladen auf ihre Gunsten.

Mit dem Lied „Hold on to Memories“ macht sich Drainman Gedanken über den Tod. Hier erhält man eine kleine Verschnaufpause und die Möglichkeit nachdenklich zu werden. Man präsentiert das Lied auf eine minimalistische Art, bei der es sich nur um ein Zusammenspiel aus Gesang. Akustikgitarre und Bass handelt. Der Rote Faden des kritisierens wird mit „Watch you Burn“ fortgesetzt. Dieses mal bekommt die Unterhaltungsindustrie ihr Fett weg. Mit diesem Song, der seinen Platz auch auf den Live-Setlists finden wird, spricht man sowohl die Nu-Metal Fans aus erster Stunde, als auch die neuen Fans an. Und spätestens als dann in der Mitte des Songs ein geniales Streicher Solo erklingt, welches deinitiv die Power nur noch weiter unterstreicht. Ein komplettes Meisterwerk.

Zum gelungen Ausklang präsentiert man nochmal eine gefühlvolle Ballade mit ernstem Hintergrund. „Already Gone“ verpasst einem nochmal eine finale Gänsehaut. Und auch mit dem Thema Tod handelt es sich hier um einen mehr als würdigen Abschluss. Disturbed hat mit diesem Album bewiesen, dass es in den Köpfen der Musiker immer noch genug neue Ideen gibt, dennoch bleiben sie trotz Evolution ihrem Stil treu. Die Band Disturbed ist mit dieser Platte endgültig von der einst so jugendlich wilden Nu-Metal Band, zu einer Erwachsenen Band geworden, die Tiefgang und Ernsthaftigkeit beweist. Und man darf hoffen, auch in Zukunft noch so einige Meisterwerke präsentiert zu bekommen.
J.S

27.10.18 Wieder Online

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